Ich bin am Gymnasium durchgefallen. An der Realschule danach noch einmal. Ich kenne genau den Abend, an dem man vor der Schulaufgabe sitzt, nichts gelernt hat und schon weiß, dass es morgen nichts wird.
Was mir damals gefehlt hat, war nicht mehr Stoff. Es war jemand, der sich hinsetzt und mir zeigt, dass es einen Weg gibt, und zwar einen, bei dem man nicht dauernd Angst haben muss – irgendwann habe ich es dann selbst gedreht, Abschluss mit 1,3, und jetzt mache ich mein Abitur.
Genau deshalb gibt es Hämmerl Nachhilfe. Nicht, weil ich immer gut in der Schule war – sondern weil ich weiß, wie man aus dem Loch wieder rauskommt.
Und noch etwas stört mich an klassischer Nachhilfe: Wer vor zwanzig Jahren Abitur gemacht hat, kann schwer nachvollziehen, wie Schule sich heute anfühlt. Ich sitze selbst noch drin. Das merkt man im Unterricht – und daran, dass Lernen bei uns Spaß machen darf.